Neues Familiengefühl nach dem Lockdown? 

Es wurde viel darüber spekuliert, welche gesellschaftlichen Veränderungen die Coronakrise auslösen würde. Gerade Eltern standen unter grossem Druck. Wie wirkt der Lockdown nun nach? Ein erstes Fazit zeigt: Er hat in Familien tatsächlich etwas bewegt. 
Viel war die Rede von einem Paradigmenwechsel, neuen Prioritäten, die die globale Coronakrise in der Gesellschaft einleiten würden. So auch in der Familie. Nachdem der Lockdown den Familienalltag mit Homeoffice und Homeschooling auf den Kopf gestellt hat, herrscht nun seit einigen Wochen eine neue Art von «Normalität». Ein guter Moment, um sich zu fragen: Hat die Coronakrise das Familienkonstrukt nachhaltig verändert? Oder gar ein neues Familiengefühl geschaffen? 
 
Fragt man die Forschung, dann lautet die Antwort, ja. Eine kürzlich publizierte Studie des deutschen Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zeigt auf, dass sich viele Väter deutlich stärker in der Familienarbeit engagieren als vor der Corona-Krise: Ihr Anteil stieg in den vergangenen Wochen auf den hohen Wert von 41 Prozent. «In den Zeiten der Pandemie wurde die Arbeit zwischen den Geschlechtern egalitärer aufgeteilt als zuvor», sagt Institutsdirektor und Studienleiter Norbert Schneider.
Artikel kostenlos weiterlesen

Registrieren Sie sich gratis und profitieren Sie:

  • Begrüssungsgeschenk: Wahl aus 150 Angeboten
  • Unbegrenzter Zugriff auf über 2’000 Artikel
  • Artikel merken und Lesezeichen speichern
  • Elterntipps und wertvolle Unterstützung
  • 100% kostenlos für Sie
Jetzt Registrieren