Hochbegabung: Kinder auf der Überholspur

Sie lernen rasend schnell und kombinieren messerscharf: Hochbegabte sind Gleichaltrigen in ihren kognitiven Fähigkeiten weit voraus. Was bedeutet dieser Entwicklungsvorsprung für die Kinder, ihre Eltern, die Schule?
Hirnforscher Gerald Hüther ist ein Meister der Zuspitzung: «Jedes Kind ist hochbegabt», lautet der Titel eines seiner erfolgreichsten Bücher. 

Es gibt einen guten Grund, diese Behauptung als Buchtitel zu wählen. Sie ist Balsam auf die Seele vieler Eltern, die sich unter Druck setzen, den Nachwuchs bestmöglich zu fördern. Die Tatsache, dass Hüther­ auf etwas anderes hinauswill, bekommt ohnehin nur mit, wer sein Buch liest. Alle anderen begnügen sich mit der frohen Botschaft.

«Hochbegabt». Wir denken dabei an Zahlenkünstler, Sprachgenies oder musikalische Wunderkinder, vielleicht auch an übertriebenen elterlichen Ehrgeiz oder eine Modediagnose. Doch was bedeutet Hochbegabung überhaupt? Geht sie immer mit Höchstleistungen einher? Fällt sie uns in den Schoss oder ist sie ein Produkt der Erziehung? Macht ein brillanter Intellekt, wie oft behauptet wird, anfällig für psychische Probleme? Brauchen Hochbegabte Spezialschulen? Diesen und weiteren Fragen geht das vorliegende Dossier nach.

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