Brutale Spiele machen etwas mit der Seele des Kindes

Wenn Kinder und Jugendliche Ego-Shooter spielen, machen sich Eltern meist Sorgen. Warum diese oft unbegründet sind, was es mit der sogenannten Angstlust auf sich hat und warum trotzdem Vorsicht geboten ist, weiss unser Kolumnist.
Mit einem Maschinengewehr im Anschlag betritt der 12-Jährige das heruntergekommene Fabrikgelände, in dem sich ein Rudel Zombies aufhält. Zunächst heizt er der Meute mit Handgranaten und Molotowcocktails ein, dann eröffnet er das Feuer. Am Ende rammt er dem letzten Gegner sein Kampfmesser mit einem unappetitlichen Geräusch in den Kopf.

Schauen wir unserem Kind bei einem solchen Computerspiel über die Schulter, ist es für uns nahezu unmöglich, entspannt zu bleiben. Wir finden es schrecklich, können gar nicht anders. Besonders beunruhigend dabei ist, dass unser Kind aktiv am Drücker sitzt und mit einer Vielzahl an Waffen lässig hantiert. 
Ja, es gibt ein Recht darauf, sich Sorgen zu machen. Ja, Eltern dürfen ihren Kindern solche Spiele verbieten. Sie müssen nur wissen, warum.

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