Warum sollten Paare sich Familien- und Erwerbsarbeit egalitär teilen?

Seit 1993 begleitet Margret Bürgisser im Rahmen einer Studie Paare, die sich sowohl die Erwerbsarbeit als auch die Kinderbetreuung gleichwertig teilen. «Egalitär» nennt sie diese Rollenteilung und spricht von einem Erfolgsmodell. Die Soziologin über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, den Verzicht auf Status und das Gefühl des «Ungenügendseins». 
Ein Familienquartier am Luzerner Stadtrand. Zwischen den gepflegten neuen Häusern spielen Kinder, fahren Velo und Trottinett. Für die Eltern stehen Bänke bereit. In der obersten Etage eines dieser Häuser wohnt Margret Bürgisser mit ihrem Mann. Von ihrer Dachterrasse aus kann sie die Kinder beobachten. «Schön, dass Familien hier so viel Raum haben», sagt die Soziologin, und: «Wollen wir das Gespräch hier draussen oder im Wohnzimmer führen? Ich richte mich nach Ihnen.»
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