«Im Unterricht herrscht leider Handyverbot» - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

«Im Unterricht herrscht leider Handyverbot»

Sarina,11, verbringt zu Hause viel Zeit vor dem Bildschirm. In der Schule arbeitet die Sechstklässlerin regelmässig am Computer, würde aber auch Tablets und Smartphones im Klassenzimmer begrüssen. 
«Wir haben zu Hause haufenweise elektronische Geräte: Tablets, Laptops und Smartphones, auch die Apple-Watch. Wahrscheinlich liegt das daran, dass mein Papa Informatikspezialist ist. Ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, wann ich mein erstes Handy bekommen habe. Den Umgang damit habe ich mir mehrheitlich selbst beigebracht, das ist ja auch nicht schwer. Wenn ich Fragen habe, gehe ich damit zu meinem Vater oder zu meinen älteren Geschwistern.

In der Klasse arbeiten wir pro Woche ein bis zwei Mal am Computer, jeweils in unterschiedlichen Fächern, wo es gerade passt. So dürfen wir uns beim Zeichnen Inspiration aus dem Internet holen, auch in Mathe üben wir oft am Computer. Auf der Website des Lehrmittelverlags Zürich gibt es viele Zahlenspiele und gute Übungen für logisches Denken. Bei Vorträgen lassen uns die Lehrerinnen die Wahl, ob wir Informationen aus Büchern zusammentragen oder uns im Internet schlaumachen wollen. Ich mache meist beides, bevorzuge aber eigentlich das Internet. Man kommt schneller zu seinen Infos. Allerdings sind es so viele, dass es nicht einfach ist, den Überblick zu behalten.

Wenn ich Angaben aus dem Internet nutze, achte ich darauf, dass unterschiedliche Webseiten zu einem Thema mehr oder weniger das Gleiche sagen. Dann wirds schon stimmen. Ich würde mich freuen, wenn wir nicht nur Laptops, sondern auch Tablets oder Smartphones zum Arbeiten nutzen könnten. Im Unterricht herrscht aber leider Handyverbot.

Dafür verbringe ich privat viel Zeit damit. Ich surfe am liebsten auf Youtube, schaue mir Pferdefilme an oder Videos von Dagi Bee, da geht es um Styling und Mode. Zum Gamen benutze ich meinen Laptop oder Papas iPad. Meine Eltern machen mir wenig Vorschriften. Bei schlechtem Wetter darf ich allerdings höchstens eine halbe Stunde gamen, weil meine Eltern nicht wollen, dass ich dann den ganzen Tag vor dem Bildschirm rumhocke. Wenn die Sonne scheint, gehe ich lieber raus.»

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