Schlaf! Kindlein! Schlaf!

Mit zunehmendem Alter des Kindes verblassen die Augenringe der Eltern. Tage sind wieder Tage und Nächte sind wieder Nächte. Doch dann kommt ein Entwicklungssprung und das Schlaf-Problem geht von vorne los. Was tun, wenn die schlaflosen Nächte zurückkehren?
Müde in Vollzeit: Diesen Zustand kennen alle, die ihr Leben mit einem oder mehreren Kindern teilen. Am Anfang ist es die Tagundnachtgleiche, die alle elterlichen Kräfte raubt. Später ist es ein Entwicklungssprung, der in der Nacht verarbeitet werden muss. Die finsteren Monster, die sich in die Träume der Kleinen schleichen. Oder der erste Tag im Kindergarten oder die Angst vor der Schule.

Schlafstörungen sind Alpträume für Eltern und Kinder, die beide immer wieder ereilt. Die Folge: Das Kind schläft im Elternbett. Die Eltern auf den Elternbettkanten, das Mantra aller übernächtigten Eltern flüsternd: «Es ist eine Phase. Nur eine Phase.»

Doch bei manchen Kindern dauert diese Phase lange, sehr lange. Bei Sina zum Beispiel. Die Neunjährige schlief, so erinnert sich ihre Mutter Doris, von Geburt an tagsüber praktisch nie und nachts auch nicht. Zehnmal zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens hiess es für Mama: Alarm! Nach einem Jahr wurden die Abstände grösser. Aber noch heute braucht die Tochter ab und zu die Nähe ihrer Eltern. 

Diese über Jahre ertragenen zerstückelten Nächte blieben nicht ohne Folgen. «Mein Schlaf ist nicht mehr der, der er einmal war. Wache ich in der Nacht auf, kann ich nur schwer wieder einschlafen», erklärt Sinas Mutter.

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