Ferienende: Absturz in den Alltag

Je schöner die Familien-Ferien, umso tiefer der Fall bei der Rückkehr nach Hause. «Warum nur schaffen wir es trotz bester Vorsätze nicht, die Erholung mitzubringen?», fragt sich Dreifach-Mama Ulrike Légé.
Ich hasse es, zurückzukommen aus den Familienferien. Es reicht genau dieser eine Tag mit Abreise und Ankommen zu Hause, und mein gesamter Urlaubseffekt fällt in sich zusammen wie ein frischgebackenes Soufflé im Kühlschrank. Puff, einfach weg ist die ganze Erholung!

Und das, egal, wie schön und relaxed wir es hatten am Strand oder in den Bergen. Im Gegenteil, unser Murphy‘s Law vom Urlaub ist: Je schöner die Ferien, desto spektakulärer unser Absturz in den Alltag.

Es fängt schon beim Packen für die Rückfahrt an: Keiner hat Lust, alle haben plötzlich dringend etwas vor. Papi braucht mehr als eine Stunde, um die Rechnung zu zahlen. Beziehungsweise so lange, bis ich wie eine Kampfhenne losstürme, ihn in der Hotelbar finde und loseise. Die Mädels murmeln etwas von «Freundinnen verabschieden» und verschwinden einfach. Dem Teenie-Sohn scheint die Sonne gezielt Teile seines Gehirns lahmgelegt zu haben: Er schafft es zwar, alle Kumpels in Fortnite zu besiegen, aber einfachen Anweisungen wie «Kleider in Koffer legen» kann er nicht mehr folgen.
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