«Mein Nachhilfelehrer heisst Youtube» - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

«Mein Nachhilfelehrer heisst Youtube»

Lesedauer: 4 Minuten
Kinder lernen mithilfe von Videoportalen eine Menge mehr, als wir ­glauben. Pädagogen nutzen dies für innovative Unterrichtsformen. Die beste Lernunterstützung ist aber stets ein ausgewogener Mix.
Wenn Kinder Zeit auf Youtube verbringen, sehen das Eltern oft mit gemischten Gefühlen. Schliesslich verführt kaum ein Onlineangebot so sehr zum reinen Konsumieren wie das grösste Videoportal der Welt. Da nach einem Clip – von der Werbung einmal abgesehen – gleich das nächste Filmchen beginnt, wird der Zuschauer meist zum Weiterschauen verführt.

Somit kann es kaum verwundern, wenn der Nachwuchs in diesem prallvollen Angebot aus Musikvideos, Let’s-Play- und Influencer-Filmen kein Ende findet. Allerdings hat Youtube auch seine praktischen Seiten. Lern- und Erklärvideos zu jedem beliebigen Thema aus der realen Lebenswelt weisen einen sehr hohen Nutzwert auf.

Wer zum Beispiel nicht weiss, wie sich beim Velo der Schlauch des Hinterrads wechseln lässt, schaut sich dazu ein Tutorial auf Youtube an. Auch Kinder und Jugendliche greifen verstärkt bei schulischen Belangen auf die Videoplattform zurück, etwa um sich einen Sachverhalt genauer erläutern zu lassen, den sie im Unterricht nicht ganz verstanden haben.

Dass Schüler freiwillig Lernclips anschauen, ist nicht erstaunlich: Diese Generation denkt pragmatisch und nutzt alles, was ihr nützt.

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