Kinderfotos im Netz – wie man sie sicherer teilt - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Kinderfotos im Netz – wie man sie sicherer teilt

Lesedauer: 12 Minuten
Unter dem Motto #erstDenkenDannPosten bittet das Deutsche Kinderhilfswerk Eltern zur Vorsicht beim Teilen Kinderfotos. Ob man aber als Eltern Fotos und Infos zu den eigenen Kindern teilen soll, ist ein grosser Streitpunkt. Aber zum Glück gibt es ja auch Alternativen zu Facebook, Instagram und Co.
Es gibt den Ausdruck «digitaler Fussabdruck». Er bezeichnet die Fotos und Infos, die wir im Netz hinterlassen. Eine amerikanische Studie fand heraus, dass 74 Prozent der Eltern, die täglich mindestens einmal online sind, auch soziale Netzwerke nutzen. Und dort teilen sie Fotos ihrer Kinder. So haben auch schon Kleinkinder einen digitalen Fussabdruck. Manche entwickeln aus der Freude, den süssen Nachwuchs der weiten Welt zugänglich zu machen, eine regelrechte Manie. Die «New York Times» nennt es «Oversharenting», zu Deutsch: elterliche Teilwut. Die kann mitunter ganz schön weit gehen, wie der Blick auf den Eltern- Blog «STFU Parents» zeigt: Dort hält eine frischgebackene Mutter ihre Plazenta in die Kamera. Eine andere stellt ein Foto ins Netz, das den Boden zeigt, auf welchem sich ihr jüngstes Kind gerade erleichtert hat. Extrembeispiele, gewiss, doch gerade die netzaffinen Eltern der Generation 30+, die mit Twitter und Co. aufgewachsen sind, vergessen sich leicht, wenn es um die eigene Begeisterung über den Nachwuchs geht. 
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