Bibliothek 2.0: Rappen, schreiben und zocken

Nur zwei Prozent der Deutschschweizer Jugendlichen gehen regelmässig in die Bibliothek, heisst es in der aktuellen JAMES-Studie. Die Bibliotheken selbst erzählen aber eine ganz andere Geschichte. Wie sie die Jugend zum Lesen animieren. 
Adrian und Leonard haben es sich gemütlich gemacht. Sie lümmeln auf grossen Sitzsäcken, Adrian mit «Greg’s Tagebuch» in der Hand. Er kichert ständig vor sich hin, so dass Leonard von seinem Comic aufschaut und im Flüsterton fragt, welche Stelle genau so witzig sei. Hinter den beiden Buben hocken Jugendliche vor den PCs, surfen im Internet und unterhalten sich mit gedämpfter Stimme. An den langen Regalen voller Bücher wandern Kinder und Jugendliche auf und ab. Den Kopf schräg geneigt entziffern sie die Schrift auf den Buchrücken, greifen ab und an eins heraus. «Das hier ist sooo super», sagt Lea und packt «Das Schicksal ist ein mieser Verräter» auf den Stapel Jugendromane, den ihre Freundin im Arm hält. Ein ganz normaler Nachmittag in einer Bibliothek in der Schweiz. 
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