Baustelle Gebiss – alles über Zahnspangen

Gekippt, gedreht, mit Lücke, Unter- oder Überbiss – wenn Zähne schief stehen oder die Kiefer nicht optimal aufeinanderpassen, kann die Behandlung mit einer Zahnspange helfen. Zwar ist die Therapie grundsätzlich in jedem Alter möglich, doch wird sie während der Zeit des späten Zahnwechsels – etwa um das zehnte Lebensjahr – besonders empfohlen.
Elenas Milchzähne sehen eigentlich perfekt aus – strahlend weiss, ebenmässig gewachsen und nicht die kleinste Lücke zwischen den Zähnen. Der Hinweis des Zahnarztes, dass Elena einmal eine Zahnspange brauchen wird, kommt für die Eltern der Sechsjährigen völlig unerwartet. «Gerade wenn das Milchzahngebiss vermeintlich makellos erscheint, fallen die Eltern meist aus allen Wolken, wenn sie hören, dass ihr Kind eine Zahnspange benötigen wird», sagt Dr. Claudius Wiedmer, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie und Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Kieferorthopädie (SGK). «Doch was aktuell schön aussieht, kann später massive Probleme bereiten. Denn ein Milchzahngebiss ohne Lücken bietet schlicht zu wenig Platz für die nachfolgenden viel grösseren Zähne, die dann meist verstellt und schief herauskommen.»
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