Braucht mein Kind eine Spange?

Ein Drittel der Schweizerinnen und Schweizer haben in ihrem Leben eine Zahnspange getragen – meist aus ästhetischen Gründen. Für eine kieferorthopädische Behandlung bieten sich besonders 
zwei Zeitfenster an, sagen Experten. 
Es ist ein typisches Bild: Teenager sitzen im Park oder am See zusammen und albern miteinander herum, einige lachen und das Metall der Zahnspangen blitzt in den offenen Mündern. Gut ein Drittel aller Schweizerinnen und Schweizer haben laut einer Studie des Bundesamtes für Statistik in ihrem Leben schon einmal eine Zahnspange getragen, bei den 15- bis 24-Jährigen ist es mehr als die Hälfte. 

Der Grund für eine solche Korrektur ist allerdings nicht hauptsächlich medizinischer Natur. Vielmehr entscheiden sich Eltern heutzutage vor allem aus ästhetischen Gründen für eine kieferorthopädische Behandlung ihres Nachwuchses. «Es gibt sehr wenige Eltern, die sagen, man solle eine Korrektur der Zahnschiefstände nur dann vornehmen, wenn es medizinisch notwendig ist», sagt Daniel Feldmann, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie aus Zug, «die meisten wollen, dass ihr Sohn oder ihre Tochter schöne Zähne hat – auch wenn manche sich durchaus scheuen, das so offen zu sagen.»  

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