Digitale Medien: «Schule soll besser aufklären»

Stefan Bienz findet, dass die Schule das Potenzial digitaler Medien zu wenig ausschöpft. Der Vater zweier Teenager aus Rapperswil SG wünscht sich, dass man vorwärtsmacht – nicht nur, was die Nutzung digitaler Medien angeht, sondern auch in Sachen Risikoaufklärung
«Ich bin Fotograf und war früher Infor­matiker – beide Berufe bedingen, dass ich mich stark mit digitalen Medien beschäftige. Ich sehe in der Schule grosses Potenzial dafür, aber da gibt es viel Luft nach oben. Es beginnt schon damit, dass Kinder und Jugendliche mit Rucksäcken unterwegs sind, die so schwer beladen sind, als ginge man damit auf Weltreise. 

Ist das noch zeit­gemäss, wo eigentlich sämtliche Lehr­bücher auf ein Tablet geladen werden könnten? Wohl kaum. Einige werden jetzt argumentieren, das käme zu teuer. Dieser Meinung bin ich definitiv nicht. Ich denke sogar, die elektronische Lösung würde auf lange Sicht weniger kosten als Bücher, sie würde – als weiterer Vorteil – zudem eine einfachere Aktualisierung der Lehrmittel erlauben. Es muss auch niemand Ablenkung durchs Internet befürchten, wenn das Tablet entsprechend eingestellt wird. Ich per­sönlich bin dafür, dass es ausschliesslich als Arbeitsinstrument genutzt wird. 

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