Alleinerziehend im Homeschooling: eine Stimme aus der Community

Aktuell sitzen wir alle im selben Boot, die Corona-Krise betrifft alle – und doch reagiert jede Familie anders oder geht anders mit der Ausnahmesituation um. Wir haben uns in der Fritz+Fränzi-Community umgehört und wollten wissen, wie das in anderen Familien läuft. 
«Ich lebe seit 6 Jahren allein mit meinen beiden Söhnen, jetzt 8 und 11 Jahre alt. Wenn Ferien sind, geniesse ich die gemeinsame Zeit sehr und wünsche mir es könnte länger dauern. Aber das jetzt sind keine Ferien, nicht nur die Schule ist zu, die ganze Welt steht Kopf. Ich arbeite vormittags und so müssen meine Kids selbst zu sich schauen, was sie auch gut können. Aber jetzt soll ich ja noch unterrichten. 

Von anderen höre ich, sie müssen nur repetieren, bestehenden Stoff vertiefen. Ich muss aber richtig unterrichten, neues Wissen vermitteln. Da ist Tierkunde, Pflanzenkunde, Deutsch, Mathe, Französisch und Englisch. Es gibt genaue Erwartungen, wie die Hefte geführt werden sollen, viel Fleissarbeit wie seitenlanges Abschreiben oder Diktate üben. Dazu noch ein Briefschreibprojekt und eigentlich sollten die Kinder noch ein Tagebuch führen, was sie erleben in der Zeit. Das wäre mal das Material für den Grossen, jede Woche kommen neue Übungsblätter, ein neues Tierthema. Und ich soll dann das Ganze zur Kontrolle an die Lehrer geben, also abliefern. Das macht ungeheuer Druck. 

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