Was tun, wenn mein Kind schlecht beeinflusst wird? - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Was tun, wenn mein Kind schlecht beeinflusst wird?

Lesedauer: 4 Minuten
Eine Mutter macht sich Sorgen, dass ein Nachbarskind einen schlechten Einfluss auf ihr Kind hat. Und sie sieht negative Züge an ihrem Sohn, die sie von sich selber kennt. Jesper Juul gibt ihr Rat.
Eine Mutter schreibt: «In unserer Nachbarschaft wohnt ein sogenanntes Problemkind, das so alt ist wie mein ältester Sohn Lukas, sechs Jahre. Die beiden kommen im nächsten Sommer in die Schule und werden wahrscheinlich in dieselbe Klasse gehen.

Karl, so heisst der Nachbarsjunge, spricht mit ihm bekannten wie fremden Menschen in einem frechen Ton. Er macht immer wieder verbotene Dinge, zum Beispiel fährt er alleine über eine stark befahrene Strasse. Und die Kinder verhalten sich anders, wenn Karl dabei ist. Anstatt Fussball zu spielen oder auf dem Trampolin zu hüpfen, ziehen alle ihre Hosen herunter und springen halbnackt herum. Karl wirft mir dann Blicke provokative Blicke zu im Sinne von: ‹Ha ha, du kannst mich eh nicht aufhalten.› In solchen Fällen gehe ich weg, beobachte die Kinder aber von Weitem.

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