Typisch Bube, typisch Mädchen?  7 Mythen auf dem Prüfstand

Was ist dran an den vermeintlichen Unterschieden zwischen Mädchen und Jungen? Und worauf lassen sich diese zurückführen? Wir stellen sieben Geschlechter-Klischees auf den Prüfstand. 
Lena*, 14, und Lars, 12, leben mit ihren Eltern Andy und Brigitte Zimmermann in einem Zürcher Vorort. Lena geht in die zweite Sek, Lars besucht die sechste Klasse. Bis vor zwei Jahren haben sie sich ein Kinderzimmer geteilt, hatten immer Zugang zu allen Spielsachen. Lars konnte nie etwas mit Puppen anfangen. Lena auch nicht. Dafür liebte sie ihr rosa Tutu und auch Lars trug als Kleinkind hin und wieder Prinzessinnenkleider.

Heute haben beide die gleichen Hobbys: Sie spielen Fussball und tanzen Hip-Hop. Vater Andy ist selbständig im Finanzwesen tätig, Mutter Brigitte arbeitet in der PR-Branche. Sie haben sich sowohl das Geldverdienen als auch Haushalt und Kinderbetreuung von Anfang an geteilt.

Immer öfter entscheiden sich Paare für das egalitäre Familienmodell und leben ihren Kindern ein gleichberechtigtes Verhältnis zwischen Mann und Frau vor.Trotzdem herrschen in unserer Gesellschaft nach wie vor klare Vorstellungen darüber, was «typisch Bub» und «typisch Mädchen» ist.


* Die Namen aller Familienmitglieder wurden von der Redaktion geändert. 

Artikel kostenlos weiterlesen

Registrieren Sie sich gratis und profitieren Sie:

  • Begrüssungsgeschenk: Wahl aus 150 Angeboten
  • Unbegrenzter Zugriff auf über 2’000 Artikel
  • Artikel merken und Lesezeichen speichern
  • Elterntipps und wertvolle Unterstützung
  • 100% kostenlos für Sie
Jetzt Registrieren