«Mein Sohn findet Schamhaare im Intimbereich uncool»

Sandra M. über die Pickel ihres Sohnes, seine Aussage «Schlank sein gehört zur Uniform» und warum sie ihm kürzlich einen Putzkübel neben das Bett stellen musste.
«Neulich sagte mein ältestes Kind zu mir: ‹Mama, ich kann ja regelrecht auf dich hinunterschauen!› Wie sich das denn anfühle, fragte ich. Er antwortete: ‹Komisch.› Treffer, dachte ich. Genau so geht es mir auch.

Mein Baby ist knapp 16 und kann schon sein Kinn auf meinem Kopf abstützen. Und dies, obwohl ich mit 1,74 Meter kein Zwerg bin. Aber bei uns sind nicht nur die Grössenverhältnisse aus den Fugen geraten. Er geht jetzt auch oft nach mir ins Bett. Weil er lernen muss. Weil er über Facetime noch eine Weile mit seinen Freunden chatten will. Weil er auf Netflix unbedingt noch die 47. Folge einer angesagten US-Serie schauen möchte, um am nächsten Tag in der Schule mitreden zu können. Vor allem aber, weil er inzwischen alles selber am besten weiss.

Zum Beispiel, dass sieben Stunden Schlaf genug sind und dass der regelmässige Konsum von Cola, Chips, Hamburger und Nutella wirklich nichts mit seinen Pickeln zu tun hat, die inzwischen nicht nur auf seinem Rücken spriessen, sondern auch im Gesicht. Wir mussten deswegen eine Dermatologin aufsuchen. Denn Pickel sind genauso uncool wie überzählige Pfunde: Man ist damit gebrandmarkt – und fällt auf. Und das ist das Letzte, was mein Sohn will. 

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