Introvertierte Kinder: Die Stärke der Stillen

Es gibt sie, die leisen Kinder. Sie sind in der Schule eher ruhig und schüchtern und brauchen viel Zeit für sich. Eltern sorgen sich oft um diese Kinder und halten sie für «anders», für «seltsam» oder «nicht richtig». Dabei ist Zurückhaltung kein Defizit, sondern eine wertvolle Ressource, die gezielt eingesetzt werden kann.
Sarah findet es anstrengend, neue Leute kennenzu­lernen. Sie ist gerne alleine und hängt ihren Gedanken nach. «In der Schule bin ich ständig von Menschen umgeben und viele Aufgaben müssen mündlich gelöst werden», erzählt die 17-Jährige aus Baden. «Ich glaube, der ständige Kontakt und das viele Sprechen kosten mich mehr Energie als andere. Zu Hause ziehe ich mich dann erst mal zurück. Das brauche ich, um neue Energie zu tanken.» Typisch für sie sei auch, dass sie von sich aus eher keine Unterhaltung beginnt. Sarah gehört zu den Stillen, Ruhigen, wenig Forschen. Mit ihrem Temperament ist Sarah ein introvertierter Mensch.
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