Eltern-Burnout: Lässt sich der Zusammenbruch verhindern? - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi
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Eltern-Burnout: Lässt sich der Zusammenbruch verhindern?

Lesedauer: 13 Minuten

Viele Eltern fühlen sich überfordert und ausgebrannt. Der tägliche Spagat zwischen Beruf und Familie ist nur schwer zu bewältigen, dazu kommen Anforderungen der Schule, Fahrdienste, Festivitäten. Was führt in die Erschöpfung? Was aus einem Burnout heraus? 

Die Präsentation für das neue Projekt vorbereiten, für das Abendessen mit den Schwiegereltern einkaufen, der Tochter bei den Englischaufgaben helfen, einen Kontrolltermin beim Zahnarzt vereinbaren, den Sohn zum Tanztrai­ning fahren, Muffins für das Nach­barschaftsfest backen: Eltern sind Zirkuskünstler. Sie versuchen, immer so viele Bälle wie möglich gleichzeitig in der Luft zu halten. Die Bälle wechseln mit zunehmen­ dem Alter der Kinder, doch weniger werden es nie.

Das hat Folgen: Immer mehr Eltern fühlen sich überfordert und erschöpft. Der moderne Familienalltag ist zu einem Gesundheits­risiko geworden. In Zahlen belegen lässt sich das kaum, niemand in der Schweiz zählt erschöpfte Mütter und Väter. In Deutschland allerdings schon. Das Deutsche Müttergene­sungswerk ermöglicht Müttern – und auch Vätern – Kurmassnahmen und führt kontinuierlich Statistik. Jährlich nehmen 40’000 Mütter das Angebot in Anspruch. Die Zahl der Kurmütter mit Erschöpfungssyn­dromen bis hin zum Burnout, mit Schlafstörungen, Angstzuständen, Kopfschmerzen oder ähnlichen Erkrankungen ist in den vergangenen 15 Jahren von 48 Prozent auf 97 Prozent gestiegen. 

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