Michael Winterhoff, war vor dem digitalen Wandel alles besser?

Michael Winterhoff beklagt in seinem neuesten Werk den Verlust der Kindheit. Seine Hauptthese: Die Entwicklung unserer Kinder ist gestört. Wir haben den Psychoanalytiker anlässlich eines Vortrags in der Schweiz getroffen und gefragt, wieso er glaubt, dass wir die Verbindung zu unseren Kindern verloren haben – und wie wir sie wiederfinden.
Entspannt lächelnd, in Turnschuhen, Jeans und Freizeithemd schlendert Michael Winterhoff die Holztreppe des Hotels Schiff in Pfäffikon SZ herunter. Der Rheinländer fühlt sich offensichtlich wohl am Zürichsee. Er schwärmt von der Ruhe, die dieser ausstrahlt – und ist schon mitten in seinem Thema. 

Am Vorabend hat der deutsche Psychiater das Publikum im voll­ besetzten Gemeindesaal der Nachbar­ gemeinde Freienbach SZ in seinen Bann geschlagen. 500 Interessierte waren gekommen, geschätzt zur Hälfte Pädagoginnen und Pädagogen. Sie alle erhofften sich eine Antwort auf die Frage: Was ist mit unseren Kindern los? Sie wurden nicht enttäuscht: Winterhoff hat eine Antwort. Und er scheut sich nicht, diese pointiert – einige würden sagen: zugespitzt – vorzutragen.

Am Morgen danach, beim Kaffee im Hotelgarten am See, erzählt er, wie er zur Erkenntnis kam, dass sich unsere Kinder heute nicht mehr normal entwickeln können.

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