Wie viel kostet ein Kind?

Mehrere Studien haben aufgezeigt, wie stark der Nachwuchs das Haushaltsbudget belastet. Die Ergebnisse zeigen auch: In der Schweiz werden die Familien im europäischen Vergleich nur wenig unterstützt.  
Die Familie ist ein zentraler Pfeiler der Gesellschaft. Ganz einfach: Ohne Kinder stirbt unsere Gesellschaft aus. Und so wichtig es ist, sich um die Renten zu kümmern, so wichtig ist es, über Familienpolitik nachzudenken. Man muss der Frage nachgehen, wie viel ein Kind kostet und welche Unterstützungsbeiträge Familien von Behörden oder Unternehmen erhalten.

Dabei muss zwischen direkten Kosten in Form von Zusatzkosten – Krankenkassenprämien, Lebensmittelkosten usw. – und indirekten Kosten unterschieden werden. Letztere entstehen aufgrund einer Reduktion oder eines Unterbruchs der beruflichen Tätigkeit zugunsten der Kinder und haben einen Erwerbsausfall oder ein tieferes Einkommen zur Folge.

In der Schweiz greift der Staat finanziell ein, um einen Teil dieser Kosten zu decken: Die beiden Mittel dazu sind Familienzulagen und Steuerabzüge. Weitere kommen hinzu, darunter Beiträge des Bundes, um die Kosten für die externe Kinderbetreuung zu senken, oder Prämienverbilligungen von Krankenkassen für Kinder und Jugendliche. In einigen Kantonen (Genf, Tessin, Solothurn, Jura und Waadt) gibt es auch Ergänzungsleistungen für Familien, die – im Gegensatz zu Familienzulagen – nur an Familien mit begrenzten finanziellen Mitteln ausbezahlt werden.
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