Schluss mit den Familien-Weihnachtsmythen!

Lächelnd und singend basteln und Guetzli backen zwischen stilvoller Deko im skandinavischen Schick? Auch unsere Kolumnistin träumt von einem solchen Weihnachten. Doch die Realität sieht ganz anders aus.
Alle Jahre wieder wünsche ich mir sehnlichst, ein Weihnachts-Buddha zu sein. Tiefenentspannt, in mir ruhend, selig über den Dingen schwebend. Ich würde dafür sogar ein Buddha-Bäuchlein in Kauf nehmen – gefüllt mit Schoggi und Glühwein.

Stattdessen mutiere ich jedes Jahr pünktlich zum 1. Advent zu einem hässigen Duracell-Häschen. Ich springe panisch in alle Richtungen, belle Befehle an die Familie, bin permanent in Action. Meine To-Do-Liste ist vier Seiten lang und morgens um 4 Uhr schrecke ich aus dem Schlaf um sie ergänzen:  «Geschenk für Schwiegermutter??» 

Weihnachts-Wahnsinn statt buddhamässiger Besinnlichkeit. Frust beim Shoppen statt Frieden im Herzen. Entnervt-Sein statt Erleuchtung. Warum bloss? Ich denke, schuld sind die verflixten Weihnachts-Mythen. An die wir Eltern so naiv und hartnäckig glauben wie unsere jüngsten Kinder an den Weihnachtsmann.
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