Also mein Kind schaut keine Pornos!

Viele Eltern wollen lieber nicht so genau wissen, welche Begleiterscheinungen die Geschlechtsreife ihrer Kinder mit sich bringt – schon gar nicht, wenn eine davon Pornografie heisst.
Noch nie war Pornografie so leicht und so schnell zugänglich wie heute. Dabei muss man im Netz nicht einmal nach pornografischen Seiten suchen, um auf sie zu gelangen. Mitunter stösst man beim Surfen zufällig darauf. Und früher? Eltern sind meist noch ohne Internet gross geworden. Das ging so: Fand man als Jugendlicher beim Papiersammeln ein Sexheftchen in einem Zeitungsbündel, hat man es verstohlen durchgeblättert. Eltern dürften sich deshalb nicht wundern, dass ihre Teenager im Netz Pornos ansehen. Genügt doch hier meist ein kurzer Klick: «Schon 18? – Ja!», und schon ist man drin.
 
Die Studie EU-Kids Online aus dem Jahr 2013 zeigt: 21 Prozent der Schweizer Jugendlichen zwischen 9 und 16 Jahren haben bereits sexuelle Inhalte im Internet gesehen – gewollt oder ungewollt. Und via Handy haben 42 Prozent der Knaben und 32 Prozent der Mädchen zwischen 12 und 19 bereits einmal erotische oder aufreizende Fotos oder Videos erhalten (JAMES-Studie 2014).
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