Wenn der Gedanke an Zuhause schmerzt

Mit Gleichaltrigen ins Ferienlager zu verreisen ist das Grösste – bis das Heimweh zuschlägt. Wo kommt es her? Wie kann man vorbeugen? Was hilft, wenn es ausgebrochen ist? Hintergründe und Ratschläge zu einer Krankheit, die lange «Schweizerkrankheit» genannt wurde.
Das Heimweh schlägt meist abends zu. Da kullern den Kindern im Ferienlager dicke Tränen über die Backen, ziehen sich sonst fidele Buben und Mädchen auf ihre Zimmer zurück, einige haben plötzlich Bauchschmerzen. 94 Prozent aller Kinder, die in ein Ferienlager verreisen, vermissen mindestens an einem Tag ihr Zuhause, so eine US-amerikanische Erhebung. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob ein Kind bisher noch nie oder schon mehrmals von den Eltern getrennt war.

Auch Jugendliche und Erwachsene sind nicht vor Heimweh gefeit: Etwa jeder zweite junge Mensch, der zum Studieren in eine andere Stadt zieht, sehnt sich in den ersten Wochen zurück ins alte Nest. Viele Matrosen und Soldaten berichten ebenso, dass sie ihr Zuhause mitunter schmerzlich vermissen. Selbst im Urlaub überkommt manch einen die Sehnsucht nach dem Altbekannten.

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