«Frau Fredrich, wie leben arme Kinder in der Schweiz?»

In der Schweiz gelten rund 270 000 Kinder als arm oder von Armut bedroht.
Wie kann das sein, in einem so reichen Land? Bettina Fredrich von Caritas Schweiz über ein unsichtbares Phänomen, prekäre Lebensverhältnisse und einen Staat, der Familien besser unterstützen sollte. 
Ein moderner Bau unweit des mondänen Art Deco Hotels Montana in Luzern. Besucher gelangen hier nur bis zur Anmeldung. Wer weiter in die Räumlichkeiten von Caritas Schweiz vordringen möchte, muss eine verschlossene Glastür passieren. Bettina Fredrich, Leiterin der Fachstelle Sozialpolitik, führt die Besucher in einen Besprechungsraum im obersten Stock: Fensterfronten bis zum Boden, der Blick schweift weit über das Luzerner Seebecken. «Ich dachte, wir führen unser Gespräch in einer angenehmen Atmosphäre», sagt Bettina Fredrich und lacht.
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