Cybermobbing-Aktion an Schulen

Worte können krank machen, sogar töten. Noch immer unterschätzen viele Schülerinnen und Schüler die Wirkung von abschätzigen Kommentaren in Klassenchats und auf Social Media. Die Cybermobbing-Kampagne der Stiftung Elternsein will dies ändern. Zu Besuch in der Sekundarschule Embrach ZH.
Liam*schaut gebannt aufs Handy. Kommentar um Kommentar poppt im WhatsApp-Klassenchat auf. Nevin wird verspottet, weil er der Lehrerin «in den Arsch krieche». Er versucht, sich zu wehren, fragt, ob man sich jetzt in der Schule nicht mehr melden dürfe.
 
Noah: «ach komm leg dich einfach untern zug hilfst uns allen damit»
 
Leon: «da würd er sich selber und der Welt n gefallen tun»
 
Bei beiden Kommentaren zuckt Liam spürbar zusammen. Das liegt nicht nur an den bösen Worten: Das Handy versetzt ihm bei jedem verletzenden Kommentar einen ungefährlichen, aber spürbaren Stromimpuls. Denn das Handy ist nicht sein Handy, es ist Teil der Sensibilisierungskampagne «Wenn Worte wehtun» der Stiftung Elternsein, die das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi herausgibt. 

Liam ist Schüler einer ersten Sek b im zürcherischen Embrach, heute steht statt Unterricht ein Workshop zum Thema Cybermobbing auf dem Programm.

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