«Menschen zu helfen ist ein einzigartiges Gefühl» - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi
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«Menschen zu helfen ist ein einzigartiges Gefühl»

Lesedauer: 2 Minuten

Lukas Günther, 21, aus Lohn-Ammansegg SO, hat die Lehre zum Fachangestellten Gesundheit EFZ abgeschlossen und absolviert nun die Höhere Fachschule, um Pflegefachmann zu werden. Danach will er sich zum Rettungssanitäter ausbilden lassen.

Text: Susanna Valentin
Bild: Gabi Vogt

«Seit ich elf Jahre alt war, wollte ich Rettungssanitäter werden. So war die Berufswahl eine klare Sache. Ich schnupperte im Spital und wusste: Das ist mein Ding! Direkt nach der Sekundarschule begann ich die Lehre als Fachangestellter Gesundheit und schloss diese drei Jahre später ab. Weil ich mein Wissen vertiefen und mehr Verantwortung übernehmen wollte, nahm ich gleich danach die Ausbildung zum Pflegefachmann HF in Angriff. Erst mit dieser Zusatzausbildung darf ich mehrere Patienten betreuen und bin Ansprechperson für den Arzt. Covid-19 hat die Ausbildung und die Arbeit im Spital anspruchsvoller gemacht. Aber ich bin relativ belastbar und habe nie am Pflegeberuf gezweifelt.

Mich fasziniert es, herauszuspüren, wie ich mein Gegenüber optimal unterstützen kann. Am Ende jedes Arbeitstages weiss ich, dass ich Menschen helfen konnte, denen es nicht gut geht. Das ist ein einzigartiges Gefühl. Ich habe noch ein Jahr an der Höheren Fachschule vor mir. Anschliessend werde ich Militärdienst leisten und dann die Ausbildung zum diplomierten Rettungssanitäter HF beginnen. Da mein Herz für den Pflegeberuf schlägt, kann ich mir sehr gut vorstellen, nach einigen Jahren im Rettungsdienst wieder in die Pflege einzusteigen.»

In sieben Schritten den eigenen Weg finden

Die Wahl der passenden Ausbildung nach der Sekundarschule lässt sich in sieben aufeinanderfolgende Aufgaben einteilen:

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Susanna Valentin
schätzt das durchlässige Schweizer Bildungssystem und hat es gleich selbst genutzt. Vor vier Jahren liess sich die diplomierte Heil- und Sozialpädagogin zur Fachjournalistin ausbilden.

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