«Ich mag es, auf den Zehntelmillimeter genau zu arbeiten» - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi
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«Ich mag es, auf den Zehntelmillimeter genau zu arbeiten»

Lesedauer: 1 Minuten

Laura Leimgruber, 19, aus Fahrwangen AG, lernt Schreinerin EFZ mit Berufsmatur. An den Swiss Skills kämpft sie um den Schweizer Meister-Titel.

Text: Susanna Valentin
Bild: Gabi Vogt

«Als Bezirksschülerin wäre die logische Fortsetzung das Gymnasium gewesen. Ich wollte aber etwas Handwerkliches in Begleitung der technischen Berufsmatura lernen. Die erste Schnupperlehre als Schreinerin entsprach nicht genau meinen Vorstellungen, ich liess mich aber nicht entmutigen und suchte weiter. Beim jetzigen Lehrbetrieb, der Firma Ruepp AG, stimmte dann alles. Ich arbeite gerne mit Holz. Es fühlt sich angenehm an und die Vielseitigkeit des Materials gefällt mir sehr. Ich mag es auch, exakt zu arbeiten – auf den Zehntelmillimeter genau – und ein Werkstück massgetreu zu fertigen.

Ich bin fasziniert von den Aufgaben, die an den Berufsmeisterschaften gestellt werden. Über die regionalen Meisterschaften schaffte ich die Qualifikation für die Schweizer Meisterschaften, die Swiss Skills in Bern. Darauf trainiere ich nun, übe die Techniken, die uns als Aufgabe gestellt werden können. Natürlich würde ich mich gerne für die World Skills qualifizieren, die 2024 in Lyon stattfinden. Aber zuerst kommt nun dieser Wettkampf. Danach möchte ich auf dem Beruf arbeiten und kann mir gut vorstellen, später eine Weiterbildung zu starten. Gut möglich, dass es in Richtung Möbeldesign und Planung geht.»

In sieben Schritten den eigenen Weg finden

Die Wahl der passenden Ausbildung nach der Sekundarschule lässt sich in sieben aufeinanderfolgende Aufgaben einteilen:

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Susanna Valentin
schätzt das durchlässige Schweizer Bildungssystem und hat es gleich selbst genutzt. Vor vier Jahren liess sich die diplomierte Heil- und Sozialpädagogin zur Fachjournalistin ausbilden.

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