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Unsere liebsten Spiele für die ganze Familie

Lesedauer: 10 min

Unsere liebsten Spiele für die ganze Familie

Cluedo, Vier gewinnt oder Catan? Die Fritz+Fränzi-Redaktion steht auf Klassiker, aber nicht nur. Erfahren Sie, welche Familienspiele unseren Puls höher schlagen lassen und sich perfekt für verregnete Sonntage eignen.

Bild: Rawpixel

Redaktion: Maria Ryser

Florina Schwander war von Dobble bereits ohne Kinder angefixt

Bei Florina Schwander, Leitung Online, und ihrer Familie sind die Spiele Dobble, Biberbande und das Geographiespiel, auch bekannt als Stadt-Land-Fluss, seit geraumer Zeit die absoluten Renner:

«Dobble haben mein Mann und ich geschenkt bekommen, als wir noch keine Kinder hatten. Und zwar, weil wir es bei einer befreundeten Familie und deren Kindern gespielt hatten – und danach total angefixt waren. Noch heute ist es ein Lieblingsspiel von uns, mittlerweile spielen wir es auch mit unserer Tochter, 8, und den Zwillingsbuben, 6. Dobble gibts neben der klassischen Version in lustigen Sonderausgaben, die immer wieder wechseln.»

Ferien im Dobble-Fieber: Florina Schwander mit ihren damals dreijährigen Zwillingen, der fünfjährigen Tochter und einem spontan dazugestossenen Mädchen (mit Zopf). (Bild: zVg)

Biber- oder Geografiespiel?

Maria Ryser spielt nicht nur beim hauseigenen Trumpfjass «Der Böse» bös

Online-Redaktorin Maria Ryser kennt beim Spielen kein Pardon: «Wenn böse konzentriert bedeutet und man Kinder, nur weil es Kinder sind, nicht einfach gewinnen lässt – ja, dann spiele ich bös. Das ist doch der Reiz des Spiels: Wir tauchen in eine überschaubare Welt mit klaren Regeln ein. In dem Moment zählt nur dieses Spiel, diese Runde, sonst nichts, wir sind vollständig zentriert und im Jetzt verankert – wie ein Pfeil auf einem gespannten Bogen, der zum Abschuss bereit ist.»

Hier drei Lieblingsspiele, darunter einen Trumpfjass, «der Böse» genannt. Dieser ist irgendwann in der Familie gelandet und niemand weiss mehr woher.

Ein Jass mit eigensinnigen Regeln

Catan und Tichu

Nik Niethammer muss mit Leo zum Friseur

Der Familienrat bei Chefredaktor Nik Niethammer, dem familienintern ungeschlagenen Champion im Leiterlispiel, hat vier Favoriten erkoren, darunter zwei Klassiker.

Wer war's? – Evelin Hartmann mags mysteriös

Die stv. Chefredaktorin Evelin Hartmann jagt mit ihren Töchtern gerne Räuber durchs Schloss.

«Vor zwei Jahren haben wir unserer Tochter das elektronische Gesellschaftsspiel ‹Wer war`s?› zu Weihnachten geschenkt. Sie war damals sieben Jahre alt und hin und weg. «Da gibt es eine Schatztruhe mit einem Ring!» und diese Schatztruhe spricht sogar mit einem, gibt Hinweise, Tipps und hilft den kleinen und grossen Mitspielern durch das kooperative Spiel.

Denn darum geht's: Ein Dieb hat den Zauberring aus dem Schloss gestohlen und die Kinder (die Spieler) müssen den Dieb und damit den Ring finden. Ewig Zeit bleibt ihnen dafür nicht. Wenn die Kirchturmuhr Mitternacht schlägt, ist das Spiel vorbei. Ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem die Kinder wertvolle Hinweise von den sprechenden Tieren bekommen, die im Schloss leben. 

Das Spiel mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden ist bei uns ein Dauerbrenner und wird auch immer wieder von Nachbarn ausgeliehen.

Virginia Nolan jagt am liebsten Mörder

Auch Redaktorin Virginia Nolan und ihre Familie stehen auf Klassiker: «Cluedo rangiert, seitdem unsere Tochter letzten Herbst das erste Mal mitspielte, auf Platz eins unserer beliebtesten Familienspiele, zu dem sich auch Freunde gerne gesellen.» Hotel, Rummikub, Kuhhandel und Gemsch haben es ebenfalls in ihre Top-Five-Auswahl geschafft.

Erinnern Sie sich noch an «Gemsch»?