Digital Native versus digital naiv

Unser Papa-Blogger Andreas B. kommt auf die Welt. Besser gesagt auf die Handy-Welt, als er seiner Tochter das Handy konfiszieren will …
Hausarrest war zu meiner Zeit die Höchststrafe. Stinksauer musste ich in meinem Zimmer ausharren, von der Aussenwelt abgeschottet und im Wissen, dass meine Kameraden in diesem Moment Fussball spielten und Spass hatten.

Heute heisst die Höchststrafe «Handyverbot». Es ist die moderne Form des Hausarrests, denn die sozialen Kontakte, die zu einem grossen Teil über das Handy abgewickelt werden, sind auf einen Schlag weg. Kein Facebook, kein Instagram, kein Snapchat, kein WhatsApp, kurz und gut keinen Kontakt mit der Welt und deshalb die Apokalypse für einen Jugendlichen.

Ich wende das Handyverbot bei meinen Töchtern gerne an, da ich es als erzieherische und wirksame Massnahme erachte, mit der sie auch wirklich gestraft sind.

Ich habe den Eindruck, dass viele Jugendliche uns Erwachsenen weit überlegen sind, was Handys angeht. Sie wachsen ja sozusagen damit auf. Neudeutsch bezeichnet man sie gerne als «Digital Native», während «digital naiv» eher auf mich zutreffen würde.

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