Smart mit dem ersten eigenen Smartphone - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Smart mit dem ersten eigenen Smartphone

Ein Smartphone zu schenken, bedeutet Vertrauen zu schenken. Und die Schweizer Eltern vertrauen ihren Kindern offenbar: 99 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 bis 19 Jahren haben ein Smartphone. Lesen Sie hier, ob jetzt richtige Zeitpunkt ist, welche Regeln sinnvoll sind und laden Sie einen Mustervertrag zur Smartphone-Nutzung herunter.
Das Smartphone steht bei vielen Kindern und Jugendlichen ganz oben auf der Wunschliste. Kein Wunder, denn das kleine Gerät erfüllt mehrere Wünsche auf einmal: Es ist Telefon, Spielkonsole, Fotoapparat, Videokamera, Wecker, Agenda und mobiler Chat-Room mit den Freunden. Und mit Apps kann es laufend um weitere Funktionen ergänzt werden. Das macht jedes Smartphone individuell – und zum Statussymbol Nummer 1 in einer individualisierten Gesellschaft. Aber mit dem Smartphone kauft man eben auch den Sack ohne die Katze darin zu kennen: Eltern geben ihrem Kind ein Gerät in die Hand, das morgen schon Dinge kann, die sie heute noch nicht absehen können. 
 
Ausserdem öffnet das Smartphone ein Tor ins Internet – und anders als am heimischen Computer, entzieht es sich auf dem Smartphone dem Blick der Eltern, wie lange und vor allem wo ihre Kinder herumsurfen. «Bei keinem anderen Gerät geben Eltern ihre Kontrolle zwangsläufig so stark ab, wie beim Smartphone», schreibt Medienpädagogin Eveline Hipeli im Ratgeber «Medien-Kids». Viele Eltern richten zum Beispiel im heimischen Netzwerk sorgfältig Jugendfilter ein, bedenken aber nicht, dass Jugendliche im mobilen Netz oder im Netzwerk des Lieblingscafés ungefiltert auf alle Inhalte zugreifen können. 
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