«Gut ist meiner Tochter nicht gut genug» - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

«Gut ist meiner Tochter nicht gut genug»

Lesedauer: 1 Minuten
Meine Freunde hatten lange nicht verstanden, was der Zettel bedeutet, der an unserem Kühlschrank hing, als meine Tochter die Primarschule besuchte. Darauf stand ein Limit, es war die Anzahl Stunden, die Emma für die Schule maximal arbeiten durfte. Meine Tochter ist eine Perfektionistin, das lässt mich als Mutter zu ungewöhnlichen Massnahmen greifen. 

In der Primarschule brachte Emma nur Bestnoten nach Hause. Ich freute mich von Herzen für meine Tochter, wollte diese Freude aber nie als Ansporn für weitere Bestleistungen verstanden wissen. Mir lagen andere Dinge am Herzen – etwa, dass sich meine Tochter ihre gesunde Neugier bewahren möge. 

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