Wenn die Waage verrücktspielt

Kinder und Jugendliche verändern sich innerlich und äusserlich im Eiltempo. Manche nehmen im Laufe ihrer Entwicklung zu. Eltern sollten auf diese Gewichtsveränderungen
angemessen reagieren. 
Die 13-jährige Maya ist gerne mit ihren Freundinnen unterwegs, mag Burger, Pommes und trinkt oft Softdrinks. Maya ist mitten in der Pubertät. Die ganze Esserziehung rund um gesunde, sinnvolle Nahrungsmittel scheint für die Katz gewesen zu sein. Maya bevorzugt ungesunde Kalorienbomben. Ihre Eltern machen sich Sorgen um ihre Zähne und bemerken körperliche Veränderungen. Maya nimmt zu. Die Pubertät beginnt bei jedem Kind unterschiedlich. Fakt ist, dass während dieser Zeit enorm viel passiert. Kinder werden zu jungen Erwachsenen, lösen sich ab, testen Grenzen, erleben ihre erste Liebe und die damit verbundenen ersten Enttäuschungen. Und sie verändern sich körperlich. 

Einige Jugendliche finden im Sport und in der Bewegung eine Möglichkeit, sich auszupowern und abzuschalten, andere wiederum verbringen viel Zeit vor dem PC oder TV und sind eher Bewegungsmuffel. Aufgrund der hormonellen Veränderungen beginnen sich die Körper zu verändern und es passiert nicht selten, dass Jugendliche – gerade die Bewegungsmuffel und Fast-Food-Liebhaberinnen und -Liebhaber – an Gewicht zunehmen und pummelig werden. 

Diese Veränderung kann von kurzer Dauer sein, sie kann aber auch die Vorstufe von Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) sein. Laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit leiden bereits 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz an Übergewicht oder Adipositas. Falls Sie bei Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn bemerken, dass er oder sie an Gewicht zugenommen hat, und Ihnen das Gewicht nicht mehr normal oder gar grenzwertig erscheint, ist es wichtig, dass Sie diese Veränderung ernst nehmen. Ernst nehmen heisst aber auch, nicht zu dramatisieren. Es ist nicht ratsam, jede kleinste Veränderung des Gewichts, sei es eine Zunahme oder Abnahme, zu thematisieren. Denn Gewichtsschwankungen sind ganz normal und sollten kein Dauerthema sein.

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