Wie Kinder Menschenrechte verstehen lernen

Heute ist Tag der Menschenrechte. Und Menschenrechte gehen schon Kinder etwas an. Sie erleben früh, was es heisst, ausgeschlossen zu sein oder über Social Media gemobbt zu werden. Umso wichtiger ist es, dass sie auch lernen, Stopp zu sagen, wenn Grenzen überschritten werden. Die Robert F. Kennedy Stiftung bietet Schulen unentgeltlich das Bildungsprogramm Speak Truth To Power an, das Menschenrechte auf vielfältige Weise thematisiert.
Die Kinder der ersten Primarstufe sitzen auf einem bunten Regenbogen, den sie auf ein Plakat gemalt haben. Sie erzählen, woher ihre Familien stammen: Aus dem Bündnerland, dem Kanton Zürich, aus Syrien, Rumänien und Portugal. Das Mädchen aus Syrien sagt, dass es noch nicht gut Deutsch versteht, aber ihre beste Freundin Lena hilft ihr. Dann hören sie die Geschichte von Ayize, der als Schwarzer in Südafrika nicht mit den weissen Kindern spielen oder im gleichen Bus fahren durfte. Sie erfahren von Nelson Mandela, der sich dafür eingesetzt hat, dass schwarze und weisse Kinder im gleichen Schwimmbad planschen durften. Das Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft hat Nelson Mandela die Regenbogennation genannt. Die Kinder diskutieren, wie bunt ihr Leben ist, weil doch auch sie aus verschiedenen Kulturen kommen. DasEssen ist anders und die Sprache, es gibt andere Lieder und Spiele. Die Lehrperson ist begeistert: «Mit dieser Unterrichtssequenz entwickeln die Kinder ein Interesse für das Andersartige und sie erleben, wie sie beitragen können, dass Kinder aus verschiedenen Kulturen friedlich zusammen leben können.»
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