«Als Au-pair habe ich ­gelernt, Verantwortungzu übernehmen» - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi
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«Als Au-pair habe ich ­gelernt, Verantwortungzu übernehmen»

Lesedauer: 1 Minuten

Arthur Pasquier, 16, aus Bern, wollte sich schulisch und als Person weiterentwickeln. Darum machte er ein zehntes Schuljahr als Au-pair im Tessin. 

Text: Stefan Michel
Bild: Gabi Vogt

«Ich will Fachangestellter Gesundheit werden. Direkt nach der Sekundarschule war ich aber noch nicht reif dafür. Als ich mich bewarb, sagte man mir, ich solle in einem Jahr wiederkommen. Die Zeit wollte ich nutzen, um selbständiger und reifer zu werden. Ein Sprachaufenthalt als Au-pair schien mir geeignet dafür. Französisch ist meine zweite Muttersprache, darum kam die Romandie nicht in Frage. Weil ich sehr gerne Ski fahre, wollte ich nicht nach England. Also entschied ich mich für ein «Didac-Jahr» im Tessin.

Meine Gastfamilie in Canobbio nahm mich wie ein Familienmitglied auf und ich gewöhnte mich schnell an die neue Situation. Die Haushaltsarbeit wurde bald zur Routine. Zudem betreute ich zwei Kinder. Das war am Anfang nicht einfach, aber zum Glück waren die zwei so offen und so cool, dass es bald super lief. Daneben hatte ich zwölf Lektionen Italienisch und vier Lektionen Wahlfach pro Woche. Während des Au-pair-Jahres suchte ich weiter eine Lehrstelle. Es war etwas kompliziert, die Schnupperlehren und Termine zu organisieren, aber ich hatte immer die Zeit, die ich brauchte. So erhielt ich meine Wunsch-Lehrstelle im Inselspital Bern. Ich bin überzeugt, meine Erfahrung als Au-pair hat mir dabei geholfen.»

In sieben Schritten den eigenen Weg finden

Die Wahl der passenden Ausbildung nach der Sekundarschule lässt sich in sieben aufeinanderfolgende Aufgaben einteilen:

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Stefan Michel
ist freier Journalist und Texter und lebt mit seiner Partnerin und zwei Kindern in Zürich.

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