«Hilfe, mein Kind vergleicht sich ständig mit anderen!» - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

«Hilfe, mein Kind vergleicht sich ständig mit anderen!»

Für unsere Entwicklung ist es wichtig, dass wir uns mit anderen messen. Was aber sollen Eltern tun, wenn das eigene Kind sich ständig vergleicht und daraus Enttäuschung und Frust entstehen?
Im Frühling 1960 lieferten sich in einem Innenhof in St. Gal­len zwei Kindergartenkinder das folgende hitzige Wortge­fecht:

 «Meine Eltern haben das grösse­re Auto als ihr!» – «Dafür haben wir ein Haus!» – «Aber ein altes! Wir haben eine neue Wohnung und mehr Geld!» Jetzt wurde es schwie­rig für meinen Onkel: «Dafür hat mein Vater mehr Kinder!» – «Aber wir reisen dafür in den Ferien weiter weg!» Mein Onkel hörte sich fast verzweifelt an, als er seinen letzten Trumpf ausspielte: «Dafür hat mein Vater viel mehr Haare auf dem Bauch als deiner!» Mit dem haarigen Argument hatte mein Onkel, damals fünf Jahre alt, den Schlagabtausch gewonnen.

Eltern fragen mich immer wie­der, wie sie ihren Kindern das Ver­gleichen abgewöhnen und sie darin bestärken können, mehr auf die eigenen Stärken und Fortschritte zu achten.


Bevor ich auf diese Frage eingehe, möchte ich betonen, dass es zur natürlichen Entwicklung eines Kin­des gehört, sich mit anderen zu ver­gleichen und zu messen.

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