Mit Büchern durch die Krise

Geschichten sind für Kinder mehr als nur gute Unterhaltung, sie können heilsam sein. Die richtigen Bücher helfen, Entwicklungsschritte leichter zu nehmen und schwierige Situationen besser zu bestehen.
Meine erste bibliotherapeutische Erfahrung machte ich mit elf Jahren. Wobei ich damals natürlich nicht wusste, was das sperrige Wort überhaupt bedeutete. Und ich war mir auch des heilsamen Effekts durch das Lesen kein bisschen bewusst. In meiner kindlichen Wahrnehmung fühlte es sich einfach so an: Ich hatte mein Lieblingsbuch entdeckt. Ein Buch, das mich ungeheuer fesselte. Ein Buch, das mich zum Lachen brachte, mich begleitete, mich tröstete. So wie eine gute Freundin. «Gretchen Sack­meier», so der Titel von Christine Nöstlingers Jugendroman, trat in mein Leben, als ich eine wie sie gut gebrauchen konnte. Gretchens Eltern hatten sich getrennt. Ihre Mutter wollte ihr Leben neu ordnen. Ihre Geschwister nervten. Und Gretchen selbst steckte in der Pu­bertät, fühlte sich unförmig und unsicher. 
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