Unsicher in Sachen Erziehung? Ein gutes Zeichen!

Sie wissen oft nicht so recht, ob Sie Ihre Kinder gut erziehen? Dann sind sie vermutlich auf dem richtigen Weg, sagt Psychologe Fabian Grolimund.
Viele Eltern fühlen sich heute unsicher im Umgang mit ihren Kindern. Wir stellen uns Fragen und uns selbst infrage: «Wie soll ich meinem Kind Grenzen setzen? Wie gehen wir mit dem Thema Medienkonsum um? Wie offen sollen wir als Eltern sein? Wie begleiten wir das Kind gut durch die Schulzeit? Was muss ich tun, um mein Kind auf die Zukunft vorzubereiten? Ab wann ist mein Kind alt genug, um in den Ausgang zu gehen? Habe ich richtig reagiert? Warum habe ich nicht mehr Geduld? Müsste ich auf eine gesündere Ernährung achten? Wo kann ich mein Kind machen lassen und wo muss ich eingreifen?»

Diese Verunsicherung wird von vielen als Schwäche ausgelegt: Die Eltern hätten heute ihre Intuition verloren, könnten sich nicht mehr auf ihre Instinkte verlassen, nicht mehr selbst denken und bräuchten für jeden Mist einen Ratgeber.

Wenn wir über Intuition sprechen, meinen wir damit oft angeborene Elterninstinkte. Diese sind beim Menschen jedoch relativ rudimentär ausgeprägt und betreffen vor allem den Umgang mit Säuglingen. Zudem ist unser instinktives Verhalten immer noch darauf ausgelegt, unsere Kinder auf ein Leben als Jäger und Sammler vorzubereiten.

Artikel kostenlos weiterlesen

Registrieren Sie sich gratis und profitieren Sie:

  • Begrüssungsgeschenk: Wahl aus 150 Angeboten
  • Unbegrenzter Zugriff auf über 2’000 Artikel
  • Artikel merken und Lesezeichen speichern
  • Elterntipps und wertvolle Unterstützung
  • 100% kostenlos für Sie
Jetzt Registrieren