So schützen Sie Ihr Kind vor Handystrahlung
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So schützen Sie Ihr Kind vor Handystrahlung

Wie gefährlich ist Handystrahlung? Darüber streiten sich die Experten. Kluge Eltern sorgen vor und minimieren die Strahlen­belastung für ihre Kinder. 
Text: Michael In Albon
Bild: Jérome Gerull / Plainpicture
In Zusammenarbeit mit Swisscom

Die Dauerdebatte über mögliche Gesundheitsschäden durch Handystrahlung wird aktuell durch die Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G dominiert. Dabei geht vergessen, dass es nicht die Antennen sind, die am meisten strahlen, sondern das eigene Handy. Mit ein paar einfachen Tricks kann die Belastung in der Familie gesenkt werden.

Wichtig zu wissen: Nicht nur das Handy strahlt, sondern auch viele andere Geräte. Genauer: Sie senden elektromagnetische Felder aus. Beim Mobilfunk sind vor allem die Endgeräte (Handy, Tablet) die Hauptstrahlungsquellen und nicht die umstrittenen Antennen.

Praktische Tipps für Eltern

So minimieren Sie die Belastung für sich und Ihre Kinder:

  • Bei langen Gesprächen sollte ein Headset oder der Lautsprecher verwendet werden. 
  • Bei schlechter Verbindung zur Mobilfunkantenne regelt das Mobiltelefon seine Leistung hoch. Je näher Sie sich mit Ihrem Handy bei einer Antenne befinden, desto geringer ist die Strahlenbelastung.
  • Achten Sie beim Kauf auf ­strahlungsarme Geräte: zum Beispiel ein schnurloses ­Festnetztelefon mit Ecomode-Plus-Funktion oder ein Babyphone, das in der Basisstation nicht sendet.
  • Achten Sie beim Kauf eines Mobilfunktelefons für Ihr Kind auf einen tiefen SAR-Wert (spezifische Absorptionsrate). Je kleiner der SAR-Wert, desto geringer die maximal mögliche Strahlung.
  • Nutzen Sie falls möglich mo­derne Mobilfunknetze wie 5G, 4G und 3G. Die Handys arbeiten hier strahlungsärmer als im älteren 2G-Netz. 
  • Stellen Sie beim kabellosen Festnetztelefon den Hörer bei Nichtgebrauch immer zurück in die Ladestation.
  • Das Bundesamt für Umwelt empfiehlt, den Router so zu installieren, dass man in der Regel einen Abstand von etwa einem Meter zum Gerät einhält. Beim Bundesamt für Gesundheit erfahren Sie im Faktenblatt «Mobiltelefon & Smart­phone» mehr über den aktuellen Forschungsstand zum Thema Handystrahlung (bag.admin.ch). 
  • Ein- und Ausschaltzeiten der Internetbox können via Swisscom Kundencenter terminiert werden.

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<div><strong>Michael In Albon</strong> ist Beauftragter Jugendmedienschutz und Experte Medienkompetenz von Swisscom.</div>
Michael In Albon ist Beauftragter Jugendmedienschutz und Experte Medienkompetenz von Swisscom.

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