«Wenn man sich wirklich wehtut, darf man auch als Bub weinen» - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

«Wenn man sich wirklich wehtut, darf man auch als Bub weinen»

Lesedauer: 1 Minuten

Matti, 8, geht in die erste Klasse und lebt mit seinen Eltern und seinem Bruder Lenny, 10, in Chur GR. Er glaubt, dass Mädchen sich besser konzentrieren können und ruhiger sind als Buben. Dafür kämen Mädchen öfter zu spät zum Unterricht, weil sie so viel quatschen.

«Ui nein, ich möchte sicher kein Mädchen sein. Buben machen krassere Sachen, sind frecher und lustiger. Einige Mädchen sind Tussis und schreien gleich los, wenn sie mal in den Schnee fallen, weil sie nicht nass und dreckig werden wollen. Die Buben sind grösser und stärker als die Mädchen. In der Schule sind wir immer schneller fertig mit unseren Aufgaben. Wir haben noch keine Noten, aber bekommen Smileys für unsere Leistung.

Die Buben bekommen nicht mehr Smileys als die Mädchen. Aber ich habe immer viele. Meine Lieblingsfächer sind Turnen, Religion und Mathe. Singen mag ich nicht so gern. Und Lesen finde ich schwieriger als Rechnen. Ich kann es besser mit Zahlen als mit Buchstaben. Aber vielleicht wird das ja noch anders. Im Unterricht strecken die Mädchen öfter auf. Ich glaube, für uns Buben ist es mühsam, so lange aufzustrecken und zu warten, bis man drankommt. Wir wollen lieber gleich sagen, was wir wissen.

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