Mit einer HPV-Impfung gegen den Krebs - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Mit einer HPV-Impfung gegen den Krebs

Die HPV-Impfung wirkt gegen sexuell übertragene Viren. Seit vier Jahren wird sie auch für Buben empfohlen – doch die Impfrate ist immer noch zu tief für einen Herdenschutz. Ein neuer Impfstoff soll Abhilfe schaffen. 
Noch bleibt Susanne Müller ein wenig Zeit, bis sie sich endgültig entscheiden muss. Aber irgendwann kommt der Moment, in dem ihre Kinder zum ersten Mal Sex haben werden. Und vorher, da ist sich die Mutter zweier Buben im Alter von 8 und 11 Jahren schon jetzt ziemlich sicher, wird sie ihre Kinder impfen lassen: gegen humane Papillomviren (HPV), welche durch Sexualkontakte übertragen werden und bei beiden Geschlechtern zu Krebs im Genitalbereich führen können, wobei die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs das grösste Risiko darstellt.

«Ich finde die Impfempfehlung für Buben absolut sinnvoll. Denn je mehr Menschen geimpft sind, desto besser stehen die Chancen, dass die Verbreitung gefährlicher HP-Viren und in der Folge auch die Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs bei Frauen irgendwann gestoppt werden», ist die Begründung der Juristin, die ihre Kinder entsprechend nicht nur zu deren Schutz, sondern auch aus Solidarität mit ihren künftigen Sexualpartnerinnen gegen HPV impfen lassen möchte.

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