«Lehrer haben doch immer frei!»

Lehrerinnen und Lehrer haben jede Menge Freizeit und Ferien. Doch wer den Lehrpersonen die Ferien missgönnt, hat von dem Beruf keine Ahnung. Aber was tun Pädagogen in diesen 13 Wochen im Jahr? Eine Annäherung. 
Lehrerinnen und Lehrer haben viel Freizeit und alle zwei Monate Ferien. Diesem Klischee pflich­ten wohl immer noch viele bei. Als Lehrerin oder Lehrer bekommt man von Nichtlehrern regelmässig zu hören: «Ach, ihr mit euren 13 Wochen Ferien!» Gemeint ist: Ihr habt einfach viel zu viele Ferien!

Lehrerinnen und Lehrer fühlen sich dabei oft persönlich angegriffen und kontern mit Argumenten wie «Fünfzigstundenwoche», «Korrek­turarbeit mit Nachtschicht», «El­terngespräche und Vorbereiten am Wochenende». Und natürlich stimmt das auch! Wir Lehrpersonen müssen tatsächlich viel vorbereiten,bereitstellen, korrigieren, abspre­chen und so weiter.

Leider werden diese Erläuterun­gen vom Gegenüber oft als Rechtfer­tigungsversuch interpretiert. Es scheint, als seien uns die Ferien peinlich. Dabei sind sie so wichtig: zum einen, um in den unterrichts­freien Schulwochen weniger zu arbeiten als in den voll beladenen; zum anderen, um wirklich Abstand von der Schule zu gewinnen und aufzutanken. Statt uns zu rechtferti­gen, sollten wir berichten, welche Vorzüge unser Beruf hat und mit welcher Motivation wir nach den Ferien in den Schulalltag starten werden.

Im Teamzimmer haben mir Kol­leginnen berichtet, wie sie die Som­merferien verbracht haben. Hier drei Beispiele.

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