Das leise Glück einer Paarbeziehung

Es ist verdammt schwer, Glück in Worte zu fassen. Schwerer jedenfalls, als seinen Frust und seinen Unwillen hinauszuschleudern und lauthals zur allgemeinen Kakophonie der Missmut beizutragen. Es liegt wohl in der Natur des Glücks, das eher still, geheimnisvoll, widerständig ist. Aber mit geeigneten Methoden kann man es zum Reden bringen.

Also: warum eigentlich eine Beziehung? Warum Bindung, wenn der Zeitgeist nach allem, immer, überall verlangt? Beziehung. Ehe. Zweierkiste. Tönt nicht besonders sexy, ja, schmeckt sogar leicht abgestanden, wie ein Bier, das von der Party übrig bleibt. Eigentlich komisch. Schliesslich funktioniert die Liebe als ewiges Versprechen. Und was ist ein Versprechen wert, das nicht zumindest versuchsweise eingelöst wird?

Menschen sind im Grunde wie Kunst, Musik, Literatur. Es gibt viel schlechte und wenig gute. Und dann gibt es jene Werke, die aus allen anderen herausleuchten. Jene, zu denen man immer wieder zurückkehrt, die man immer weiter ergründen will. So ist es auch mit Menschen. Einige ziehen uns an, erweisen sich dann aber als zu andersartig, fremd, uninteressant. Ihre Wahrheit bleibt verschlossen. Andere lassen einen jahrelang nicht los.
Es sind jene, mit denen wir schliesslich Bett, Werte, Worte und Geschichte teilen. Und das Glück einer funktionierenden Zweierbeziehung erfahren können. Deshalb hier also sechs Gründe, warum Paarbeziehungen besser sind als ihr Ruf.
Und letztlich sind es die Abgründe, die dem Kunstwerk Mensch die Tiefe geben.
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