Tanzen macht die Seele frei

Musik geniesst in unserer Gesellschaft einen weitaus höheren Stellenwert als der Tanz. Zu Unrecht. Wenn Kinder tanzen, spüren sie Glück. Erwachsenen fällt es oft nicht leicht, einfach draufloszutanzen. Dabei lohnt es sich, sich ganz der Bewegung hinzugeben. 
Wer von Bewegung spricht, denkt meist an Sport. Bewegung – sprich: der Tanz – als Ausdrucksform ist aus unserem Alltag weitgehend verschwunden. «Der Tanz lebt dort, wo Repression herrscht, wo Armut herrscht. Wenn der Mensch zufrieden ist und satt, hat sich das Tanzen erledigt», sagt Oki Degen, Tänzerin und Tanzpädagogin aus Basel. An der Musikschule Binningen-Bottmingen unterrichtet die gebürtige Berlinerin rund 200 Kinder und Jugendliche in Tanz. Viele Schülerinnen und Schüler besuchen den Tanzsaal zum ersten Mal in ihrer Primarschulzeit und halten ihrer Tanzlehrerin die Treue, bis sie erwachsen sind. Die 50-Jährige kommt ursprünglich vom zeitgenössischen Tanz, studierte auch viele Volkstänze und mixt bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verschiedene Stile. Sie vergleicht dies gerne mit einem Koch, der Mut hat zu experimentieren. 
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