Kinder müssen verstehen, was sie mit fiesen Nachrichten bewirken - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Kinder müssen verstehen, was sie mit fiesen Nachrichten bewirken

Lesedauer: 2 Minuten

Digitale Medien eignen sich besonders für Mobbing, weiss Mobbingexpertin Christelle Schläpfer. Im Interview erklärt sie, wie Lehrer, Eltern und Kinder mit Cybermobbing umgehen können.

Interview: Sarah King

Frau Schläpfer, Sie bieten Beratungen und Fortbildungen zum Thema Mobbing und Cybermobbing an. Was ist der Unterschied?

Cybermobbing ist anonymer, was die Hemmschwelle senkt. Im klassischen Mobbing sehe ich, was meine Handlung beim Gegenüber auslöst, und bin deshalb empathischer. Dieser Mechanismus fehlt hinter dem Bildschirm. Cybermobbing macht es zudem möglich, rund um die Uhr Hassnachrichten weltweit zu verbreiten. Das Opfer kann sich diesen nicht entziehen – weder zu Hause noch mit einem Schulwechsel.

Manchmal senden Jugendliche und Kinder Morddrohungen per WhatsApp. Wann machen sie sich strafbar?

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