Welchen Einfluss haben die Schulnoten bei der Berufswahl?

Zur Berufswahl gehört, dass man seine Fähigkeiten mit den Anforderungen des Arbeitslebens vergleicht. Die Schulnoten spielen darin eine wichtige Rolle, entscheiden aber bei Weitem nicht allein.
Herauszufinden, was man will, ist schwer genug. Und schon kommt die nächste Herausforderung: Genüge ich den Anforderungen? Bin ich gut genug für meinen Traumberuf? Eine Studie mit 514 Jugendlichen* kommt zu einem erfreulichen Resultat: Der Aussage «Ich habe die Ausbildung gewählt, die mich am meisten interessiert hat» stimmen 58 Prozent voll und ganz zu, weitere 33 Prozent geben an, sie treffe für sie eher zu. Nur gerade 9 Prozent sehen ihre Interessen in ihrer aktuellen Berufsausbildung eher nicht oder gar nicht repräsentiert. Die grosse Mehrheit der Jugendlichen hat eine Lehrstelle gefunden, die sie interessiert und deren Anforderungen sie erfüllen – sonst hätten sie die Stelle ja nicht erhalten.

Für die Jugendlichen, die ihre Berufsbildung erst noch finden müssen, macht das die Suche natürlich nicht einfacher. In Berufsbeschrieben, wie sie beispielsweise auf www.berufsberatung.ch angeboten werden, ist zwar angegeben, welche Fertigkeiten und Fähigkeiten gefragt sind: von geschickten Händen bis zum freundlichen Umgang für die Lehre zum Hauswirtschaftspraktiker; oder gute Feinmotorik, räumliches Vorstellungsvermögen und mehr für die Architekturmodellbaulehre. Angaben, nach welchen Kriterien selektiert wird und welche Rolle die Schulnoten spielen, sucht man meist vergebens. Dahinter steckt wohl Absicht, denn man will ja niemandem die Motivation nehmen.

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