Soziale Kompetenz: Unser Thema im Juli/August - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Soziale Kompetenz: Unser Thema im Juli/August

Lesedauer: 2 Minuten

Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und die anderer einbeziehen: Was Kinder lernen sollten, um ein erfülltes Leben zu führen.

Chefredaktor Nik Niethammer stellt Ihnen Soziale Kompetenz und weitere Themen der Doppelnummer Juli/August vor. Das neue Magazin erscheint am Mittwoch, 6. Juli 2022. Sie können das Heft auch online bestellen.

Liebe Leserin, lieber Leser

Sozialkompetenz ist die Fähigkeit, einfühlsam, fair und konstruktiv mit seinen Mitmenschen umzugehen, sich in sie hineinzuversetzen, Rücksicht zu nehmen, ehrlich und verlässlich aufzutreten und zu handeln. Uff, höre ich Sie sagen, das ist ja eine ganze Menge. Und wie bitteschön soll mein Kind das lernen? Ist dafür nicht die Schule zuständig?

Schon sind wir mittendrin in der Diskussion: Wie entwickelt mein Kind soziales Verhalten? Und welche Rolle spielen wir Eltern dabei? Ich lege Ihnen das Dossier «Sozialkompetenz» unserer Autorin Yvonne Kiefer-Glomme sehr ans Herz.

Seit August 2015 kümmert sich ein dreiköpfiges Team von Expertinnen und Experten in unserer Rubrik «Eine Frage – drei Meinungen» um Ihre Erziehungsfragen. Hintergründig, meinungsstark, oft überraschend. Seit Beginn dabei sind Nicole Althaus, Mitgründerin des «Mamablogs», und Peter Schneider, Psychoanalytiker und ehemaliger SRF-Haussatiriker, etwas später stiess Stefanie Rietzler dazu. Nach 45 beantworteten Fragen konzentriert sich die Psychologin und Co-Leiterin der Akademie für Lerncoaching wieder verstärkt auf ihre Autorinnentätigkeit für Fritz+Fränzi.

An ihrer Stelle begrüssen wir sehr herzlich Annette Cina. Die Psychologin, Psychotherapeutin und dreifache Mutter führt seit 2018 eine eigene Praxis für Psychotherapie in Freiburg, berät Jugendliche und Erwachsene bei Depressionen, Ess- und Schlafstörungen, Partnerschaftskonflikten und Lebenskrisen. In ihrer Premiere bei «Eine Frage – drei Meinungen» äussert sich Cina zu aufreizenden Bildern einer 16-Jährigen und den Sorgen des Vaters.

Kinder beobachten ihre Eltern genau. Das prägt sie mehr als alle Regeln, die zu Hause gesetzt werden.

Fabian Grolimund, Psychologe und Lerncoach

Wenn Sie einen Sohn oder eine Tochter im Kindergartenalter haben, kennen Sie bestimmt unsere Kindergarten-Sonderhefte. Ruth Fritschi, viele Jahre oberste Kindergärtnerin der Schweiz, hat uns seit 2016 massgeblich beim Aufbau dieses Programms unterstützt. Im November 2021 ist Fritschi unerwartet verstorben.

Ihr Nachfolger als Präsident der Stufenkommission Zyklus im Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz ist Christian Hugi. Der Unterstufenlehrer und Präsident des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverbandes schreibt in seinem ersten Text für Fritz+Fränzi über das Warten-Können. Und erklärt, warum Eltern Kinder darin früh anleiten sollten.

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Seit fast 40 Jahren berät und unterstützt der Elternnotruf Mütter, Väter und Bezugspersonen in schwierigen Situationen mit Kindern – sieben Tage die Woche, rund um die Uhr. Er ist damit eine der wichtigsten Anlaufstellen für Eltern in der Schweiz. Die Beratungen finden telefonisch, per Mail oder persönlich vor Ort statt.

Ab dieser Ausgabe berichten Mitarbeitende des Elternnotrufs aus ihrem Arbeitsalltag – selbstverständlich anonymisiert. Im ersten Text sucht ein Elternpaar Rat, weil der 15-jährige Sohn die vereinbarten Gamezeiten missachtet und auf Forderungen der Eltern aggressiv reagiert. Die Situation scheint ausweglos. Wie Sozialarbeiter Matthias Gysel, selber Vater von zwei erwachsenen Söhnen, das Gespräch führt und welche Tipps er den Eltern mitgibt.

Ich wünsche Ihnen wenig Sorgen mit Ihrem Kind und viel Lesevergnügen mit diesem Heft.

Herzlichst,
Ihr Nik Niethammer

Nik Niethammer
ist seit 2014 Chefredaktor von Fritz+Fränzi. Er ist Vater eines Sohnes und einer Tochter und lebt in Zürich und in Freiburg im Breisgau.

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