Wie schlimm ist Zucker?

Ob gross oder klein, viele Menschen lieben Süsses. Doch angesichts von Übergewicht und Diabetes gilt Zucker als das Übel unserer Zeit. Zu recht?
Der Begriff Zucker stammt vom Sanskrit-Wort sarkara für süss ab. Und Zucker schmeckt tatsächlich süss – und liefert Energie. Aber Zucker ist nicht gleich Zucker.

Saccharide – wie Zucker in der Fachsprache genannt wird – werden aufgrund der Anzahl Bausteine in Einfach-, Zweifach- oder Mehrfachzucker unterteilt. Einfachzucker bestehen aus nur einem Zuckerbaustein. Davon gibt es drei: Traubenzucker, Fruchtzucker und Galaktose.

Die Zuckerarten müssen immer in Einfachzucker aufgespaltet werden, damit der Körper sie aufnehmen kann. Malz- und Milchzucker sind Zweifachzucker oder Disaccharide. Dazu gehört auch Haushaltszucker, der aus einem Teil Traubenund einem Teil Fruchtzucker besteht. Er wird meist aus Rüben oder Zuckerrohr gewonnen. Ein Mehrfachzucker ist Stärke, die beispielsweise in Kartoffeln und Getreideprodukten vorkommt. Dieses Polysaccharid hat viele Zuckerbausteine. «Hier sind die Glukosemoleküle in einer langen Kette verbunden», erklärt Stephanie Graf. Laut der Ernährungsberaterin der Kinderklinik am Inselspital Bern werden diese Stärkebeilagen sehr langsam aufgespalten und versorgen den Körper so mit Langzeitenergie.

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