Kinder leiden, wenn Eltern trinken

Die Suchterkrankung von Eltern bleibt Kindern niemals verborgen. Die Buben und Mädchen bekommen wenig Aufmerksamkeit und fühlen sich oft schuldig. Wie Eltern und Experten helfen können.
Meine Kinder haben von allem nichts mitbekommen. – Diesen Satz höre ich oft von Eltern, die wegen einer Suchterkrankung in die Beratung kommen. Und meist wird noch hinzugefügt: «Ich habe getrunken, während die Kinder schliefen, ich ging normal der Arbeit nach, und die Kinder haben auch nie gefragt.» 

Hinter diesen Gedanken steckt ein verständlicher Wunsch: Eltern möchten ihre Kinder vor den eigenen Schwächen und Problemen bewahren. Der Gedanke, dass die elterliche Sucht negative Auswirkungen auf die Kinder haben könnte, ist für viele schwer zu ertragen. Dennoch belegen Studien unzweifelhaft, dass eine solche familiäre Belastung nicht spurlos an den Kindern vorbeigeht und sie in ihrer Entwicklung gefährden kann. 

Gewiss spielt dabei der Grad der Suchtbelastung eine Rolle und es gibt auch korrigierende Faktoren. Tatsache aber ist, dass die Sucht eines Elternteils die ganze Familie betrifft. Auch dann, wenn sich die Eltern bemühen, die Kinder davon fernzuhalten.

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