Elternbildung

Eine Frage – drei Meinungen

Hilfe, wir haben kaum Zeit für unser Kind

Unser Sohn ist 11. Meine Frau und ich sind beruflich stark eingespannt. Wir können während der Woche kaum Zeit mit unserem Kind ­verbringen. Am Wochenende sind wir müde und oft fehlt uns die Lust, als Familie ­etwas zu unternehmen. Müssen wir deswegen ein schlechtes Gewissen haben? 
Marlies, 38, und Theo, 44, Frauenfeld TG

Unser Experten-Team: 

Nicole Althaus, 51, ist Chefredaktorin Magazine und Mitglied der Chefredaktion der «NZZ am Sonntag», Kolumnistin und Autorin. Sie hat den Mamablog auf «Tagesanzeiger.ch» initiiert und geleitet und war Chefredaktorin von «wir eltern». Nicole Althaus ist Mutter von zwei Kindern im Alter von 20 und 16 Jahren.
Stefanie Rietzler ist Psychologin, Autorin («Geborgen, mutig, frei», «Clever lernen») und leitet die Akademie für Lerncoaching in Zürich.
www.mit-kindern-lernen.ch
Peter Schneider, 62, ist Kolumnist, Satiriker, Psychoanalytiker, Privatdozent für klinische Psychologie an der Uni Zürich und Gastprofessor für Geschichte und Wissenschaftstheorie der Psychoanalyse in Berlin.

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1 Kommentar

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Von Sarah am 29.09.2020 11:47

Ich bin generell mit Peter Schneiders Kommentar einverstanden. Aber was bitte soll der letzte Satz? Es soll durchaus Eltern geben, denen vor 12 Jahren eben noch nicht bewusst war, dass ein Kaktus für sie die bessere Option gewesen wäre. Das hat nichts damit zu tun, dass sie ihr Kind nicht lieben. Aber vielleicht fühlen sie sich einfach mit der unglaublich schwierigen und anstrengenden Aufgabe als Eltern jetzt überfordert. Bevor man Kinder bekommt hat man nicht den Hauch einer Ahnung was das im Endeffekt später bedeutet. Da kann man sich noch so sehr im Vorfeld informieren. Man ist auch gar nicht empfänglich für kritische und ehrliche Elternstimmen. Die ehrlichen Elternstimmen sind ja generell schwierig zu finden...
Kurz: Ich finde es äusserst anmassend, dass Herr Schneider überforderten Eltern noch ein "Hättet ihr es euch halt früher überlegt" mit auf den Weg gibt. Dieses Statement bringt jetzt wirklich niemand vorwärts sondern demoralisiert noch zusätzlich.

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